Seelsorge

  • Krankensalbung

    Die Krankensalbung ist ein Dienst, der im Jakobusbrief 5,14 beschrieben wird: „Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden.“
    In unserer evang.-luth. Kirche ist dies kein Sakrament wie die „letze Ölung“ bei unseren katholischen Schwestern und Brüdern. Sie kann deshalb auch von einem Kirchenvorsteher oder jedem Christen vollzogen werden. Als Hilfe gibt es eine offizielle Liturgie von unserer Kirche.

  • Hausabendmahl

    Ihr Pfarrer kommt gerne zu Ihnen nach Hause, wenn Sie oder Ihre Angehörigen bettlägerig sind oder das Haus nicht mehr verlassen können. Das Abendmahl wird dann am Krankenbett oder im Wohnzimmer gefeiert. Dazu bringe ich alles Notwendige in einem kleinen Koffer mit. Es wäre schön, wenn Angehörigen oder Nachbarn, die Ihnen nahestehen, auch mit an der Feier teilnehmen könnten.
    Für Senioren findet auch zweimal im Jahr eine Abendmahlsfeier im Gemeindehaus statt. Achten Sie auf die Ankündigung im Gemeindebrief oder das Programm des Seniorenkreises.

  • Sterbebegleitung

    Der seelsorgerische Beistand in unserer Todesstunde gehört zu den Aufgaben der Kirche. Dieser kann auch ein Hausabendmahl oder eine Krankensalbung umfassen. Oft fällt es Menschen leichter, ihr Leben loszulassen, wenn sie in dieser schweren Stunde den Beistand Gottes spüren.

  • Besuchsdienst

    Nach unserer Besuchsdienstschulung hat sich ein kleines, aber motiviertes Team zusammengefunden, das bereit ist, in unserer Gemeinde Menschen zu besuchen.
    Der Besuchsdienst richtet sich an alle, die sich einen Gesprächspartner wünschen. Dieser Dienst ist besonders für
    Menschen, die auf Grund von Alter oder Krankheit das Haus nicht mehr verlassen können.
    Menschen, die neu in unsere Gemeinde gekommen sind, und nach Kontakten suchen
    Menschen, die ihren Lebenspartner durch Tod oder durch Scheidung verloren haben.

    Bei Interesse melden Sie sich bitte im Pfarramt (Tel. 08331-2906). Zunächst findet ein Vorgespräch mit dem Gemeindepfarrer statt. Bei Pflegefällen kann der Besuchsdienst auch die Angehörigen entlasten, indem er für 1-2 Stunden die Betreuung übernimmt.

    Weitere Informationen zum Besuchsdienstteam finden Sie hier.

  • Seelsorgerliches Gespräch

    Die Zahl psychischer Erkrankungen nimmt in unser Gesellschaft zu. Mittlerweile gibt es für viele Probleme Spezialisten und Beratungsstellen. Ihr Pfarrer ist zwar kein Spezialist, aber er hat auch eine seelsorgerische Ausbildung und verfügt wegen seines täglichen Umgangs mit Menschen über entsprechende Erfahrungen.
    Deswegen kann es hilfreich sein vor oder neben einer Behandlung bei einem Spezialisten, das Gespräch mit ihrem Gemeindepfarrer zu suchen.
    Aber auch für Menschen, die kein „großes“ Problem haben, hat Ihr Pfarrer ein offenes Ohr. Als Christen haben wir die Chance, unser Leben von Jesus Christus her zu gestalten und viele Probleme durch unseren Glauben zu bewältigen. Ein seelsorgerisches Gespräch kann dabei helfen.

  • Einzelbeichte

    Auch unsere evang.-luth. Kirche kennt die Einzelbeichte. Sie ist aber kein Sakrament wie bei unseren katholischen Geschwistern. Deswegen darf jeder Christ einem anderen Christ die Vergebung im Namen Jesu zusprechen.
    Die Einzelbeichte kann auch im Anschluss an ein seelsorgerisches Gespräch und bei einer Krankensalbung oder einem Hausabendmahl stattfinden.